Allgemeine  Informationen

Gründung, Mitgliederschaft, Sitz  und  Zielsetzung

 

Der Frankenbund wurde 1920 vom Bamberger Gymnasiallehrer Dr. Peter Schneider gegründet und hat inzwischen ca. 7000 Mitglieder. Sie treffen sich in 32 regionalen Gruppen in Ober-, Mittel- und Unterfranken, in Tauberfranken und in Südthüringen.

Sitz des Frankenbundes ist Würzburg.

Ziel des Frankenbundes ist die Pflege fränkischer Kultur und Landeskunde, d. h. der Frankenbund will Frankens kulturelle Werte und Leistungen bewusst machen und weiterentwickeln. Er fördert das kulturelle Leben in Franken. Er tritt sowohl für Natur- und Denkmalschutz als auch für verantwortungsvolles Handeln in der Stadt- und Landesplanung ein.  Der Franken-bund will allen helfen, in Franken eine Heimat zu finden. Er will mitarbeiten an der europäischen Einigung.

Aktiv wird der Frankenbund vor allem in seinen von Ort zu Ort sehr unterschiedlichen Gruppen (z. B. Frankenbund e. V. - Gruppe Bayreuth).

Der Frankenbund ist in das Vereinsregister eingetragen. Er führt den Namen "Frankenbund, Vereinigung für fränkische Landeskunde und Kulturpflege e. V.".

 

 

Das bietet der Frankenbund e. V.

 

Auf überregionaler Ebene:

  •  Zeitschrift "Frankenland" erscheint fünfmal im  Jahr mit einer Auflage von 3.500 Exemplaren pro Ausgabe. Inhalte sind wechselnde Themenschwerpunkte, bunte Beiträge aus Frankens Vergangenheit und Gegenwart, viele Hinweise zu Kulturveranstaltungen sowie Rezensionen ausgewählter fränkischer Literatur. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.
  •  "Fränkischer Thementag" mit kompetenten Referenten zum jeweiligen Jahresthema des Frankenbundes  (14. April 2018: Thema "Fränkische Dialekte"
  • "Tag der Franken" (1. Juli 2018 in Ansbach: Motto "Essen in Franken")
  • "Bundestag" mit dem  jährlichen Treffen aller interessierten Mitglieder in einer fränkischen Stadt mit Festvortrag, Besichtigungsprogramm und vielen Möglichkeiten für Kontakte (20. Oktober 2018 in Tauberbischofsheim)

 

Auf regionaler Ebene ( z. B. für Gruppe Bayreuth): 

 

   Siehe Programmhefte  (Januar - Juli, August - Dezember) !!!

 

 

Abgrenzung

 

Der Frankenbund steht jenseits aller parteipolitischen und bekenntnismäßigen Bestrebungen.

Öfters kommt es zur Verwechslung  mit der jungen politischen Vereinigung "Fränkischer Bund", die ein eigenes Bundesland Franken fordert. Der Frankenbund hat eine solche politische Zielsetzung nicht !!!

 

Gründung der Frankenbund e. V. - Gruppe Bayreuth

 

Der Frankenbund e. V. - Gruppe Bayreuth wurde am 28. September 1983 gegründet!

1.Vorsitzender war Professor Dr. Erwin Herrmann!

 

Was jeder vom Frankenbund wissen muss ? (nach Gründer Dr. Peter Schneider, 1920)

 

...dass der Frankenbund  "weder bekenntnismäßig noch parteipolitisch noch standesgemäß  gefärbt ist" und dass er schon gar keine "Vereinigung von Gelehrten" ist, sondern dass sich in ihm Männer und Frauen zusammengeschlossen haben, die den Sinn für Höheres und Tieferes  bewahrt haben; deren Ziel  kein "Partikularismus" , keine fränkische Überheblichkeit und kein fränkischer "Sonderstaat" ist, sondern deren Ziel darin besteht, "durch  volkstümliche Darstellung unseres Wissens vom fränkischen Land und Volk  neue Liebe zur Heimat, neue Anhänglichkeit an den Heimatstamm" zu erreichen, weiter durch "sinnvolle Pflege der von den Vätern überkommenen Güter die vielen entwurzelten Volksgenossen  wieder zu Heimatmenschen" zu machen  und schließlich "durch  die  Förderung der zeitgenössischen Dichter und Künstler an der Wiedergeburt der fränkischen  Kultur mitzuarbeiten". Diese festumrissenen Aufgaben will der Frankenbund  weder durch "glänzende Volksfeste und Trachtenzüge", weder durch "oberflächliche Heimatschilderungen" noch durch "seichte  oder unwahre Mundartdichtungen", noch durch "Verhimmlungen von Orten oder Menschen der Heimat" erfüllen. Vielmehr  will der Frankenbund zur Erreichung seiner Ziele, "belehrende und gemütswarme Vorträge  über die Natur, die Geschichte und das Volkstum der Heimat" anbieten;  er will "Vorlesungen ernster und heiterer Schöpfungen  heimischer Dichter und Schrift-

steller" abhalten, "Musikwerke fränkischer Tonschöpfer" wiedergeben, weiter will er "Wanderungen  und Führungen durch Stadt und Land" veranstalten und schließlich seinen Mitgliedern  "eine reich ausgestattete Monatsschrift" anbieten.

(Quelle: "Peter Schneider - Ein Leben für Franken" von Richard Wagner, S. 20, Würzburg 1982)